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Aktuelles zu ERGO, Beamtendarlehen und Beamtenbesoldung

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Studienrat und Lehrer

Abgelegt unter: Beamte - Stichwort: , 1. Juli 2010

Studienrat

Studienrat (Abk. StR) ist in Deutschland eine Amtsbezeichnung für einen Beamten im höheren Dienst, der mit der Besoldungsgruppe A 13 mit Amtszulage besoldet wird, in der Regel als Lehrer an einer höheren Schule in Deutschland arbeitet und Schüler bis zum Abschluss der Sekundarstufe II unterrichtet. Aus dem Dienst geschiedene tragen den Zusatz „a. D. oder i. R.“.

Es gibt Studienräte an Gymnasien, an Gesamtschulen, an Berufsbildenden Schulen, an wissenschaftlichen Einrichtungen der Länder (z. B. Niedersachsen) an Landesbildungszentren und in einigen Bundesländern im Hochschuldienst. In der DDR gab es auch den Ehrentitel Studienrat für einen Lehrer. Daneben gibt es verbeamtete Lehrer an kirchlichen Schulen mit dem Titel „Studienrat im Kirchendienst“ oder kurz „StR i. K.“, die in einem Kirchenbeamtenverhältnis stehen, das dem Landesbeamtenrecht gleichgestellt ist.

Die Ernennung zum Studienrat setzt ein abgeschlossenes wissenschaftliches Hochschulstudium (in der Regel mit mindestens zwei Hauptfächern sowie pädagogischem Ergänzungsteil), ein eineinhalb- bis zweijähriges Referendariat mit begleitender Ausbildung an einem Studienseminar und eine in der Regel dreijährige Probezeit im Beamtenverhältnis auf Probe als Studienassessor (z. B. bis 2009 in Baden-Württemberg), Studienrat zur Anstellung (StR z. A., z. B. Bayern, Hessen, Nordrhein-Westfalen) bzw. Studienreferendar (z. B. Berlin) voraus. (Ergänzung: der aktuelle Titel des Studienrats auf Probe in NRW nennt sich ab sofort StR a.P., in Bayern wird das Kürzel z. A. nur noch intern geführt).

Auf Grundlage des Niedersächsischen Beamtengesetzes (NBG), das am 1. April 2009 in Kraft getreten ist (§ 14 NBG, Zugang zu den Laufbahnen), kann seit 1. Juni 2010 in Niedersachsen die Ernennung zum Studienrat, in der Regel bis zur Vollendung des 45. Lebensjahres, statt durch ein erfolgreich abgeschlossenes Referendariat (zweites Staatsexamen) auch nach mindestens vierjähriger, auch außerhalb des Lehrerberufes angesiedelter Berufserfahrung, die „innerhalb oder außerhalb des öffentlichen Dienstes“ erworben wurde, erfolgen.

Fachliche Voraussetzung für die Ernennung ist ein akademischer Mastergrad oder ein „gleichwertiger Hochschulabschluss“, dem sich mindestens zwei Unterrichtsfächer zuordnen lassen. Die vorherige berufliche Tätigkeit muss „fachlich an das Hochschulstudium anknüpfen“ und die Fähigkeit der Bewerberin/des Bewerbers zu „fachlich selbständiger Berufsausübung“ erwiesen haben. Während der zwei- bis dreijährigen Probezeit muss eine pädagogisch-didaktische Qualifizierung berufsbegleitend an einem niedersächsischen Studienseminar erfolgreich abgeschlossen werden, über deren Ausgestaltung die niedersächsische Landesschulbehörde entscheidet. Etwaige vorherige Berufszeiten als Lehrkraft, innerhalb oder außerhalb des öffentlichen Dienstes abgeleistet, können auf die Probezeit angerechnet werden. Näheres regelt die niedersächsische Laufbahnverordnung Bildung vom 1. Juni 2010 und das NBG. EU-Bürger sind deutschen Staatsbürgern bei der Ernennung in der Regel gleichgestellt.

Die Amtsbezeichnung im nächsten Beförderungsamt ist Oberstudienrat.

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Beamtenstatus

Beamtenstatus

Das Beamtenverhältnis kann auf Widerruf, auf Probe, auf Zeit oder auf Lebenszeit begründet werden. Nicht mehr ernannt werden Beamte im Wartestand.

Beamter auf Probe

Zum Beamten auf Probe wird ernannt, wer seinen Vorbereitungsdienst erfolgreich abgeschlossen hat und zur späteren Verwendung als Beamter auf Lebenszeit vorgesehen ist (sog. Laufbahnbewerber) bzw. als Bewerber einer Laufbahn besonderer Fachrichtung eingestellt werden soll. Als Beamter auf Probe wird auch ernannt, wer zur Übertragung eines Amtes mit leitender Funktion (§ 24a BBG) vorgesehen ist und vorher noch nicht Beamter war. Der Status als Beamter auf Probe konnte dabei durchaus länger als die Probezeit andauern, die ein Beamter nach Abschluss seiner Laufbahnprüfung noch zu absolvieren hat, da eine Ernennung zum Beamten auf Lebenszeit nach dem früheren Recht – bis zum 31. März 2009 – erst nach Vollendung des 27. Lebensjahres zulässig war (vgl. § 6 Abs. 1 BRRG). Der Beamte auf Probe führte den Zusatz „zur Anstellung“ (z. A.) hinter der Amtsbezeichnung des Eingangsamtes als Dienstbezeichnung, z. B. Polizeikommissar z. A. oder im höheren Dienst die Dienstbezeichnung Assessor mit einem Zusatz der auf die Fachrichtung hinweist (z. B. Brandassessor). In den Laufbahnen besonderer Fachrichtung wird auch im höheren Dienst der Zusatz zur Anstellung zur Amtsbezeichnung des Eingangsamtes geführt.

Seit dem 1. April 2009 ist mit der Reform des Beamtenrechts (Beamtenstatusgesetz für Länder/Kommunen und Bundesbeamtengesetz für den Bund das Instrument der Anstellung und damit auch der Zusatz „z. A.“ ersatzlos entfallen. Wer zu diesem Zeitpunkt noch Beamter z. A. war, wurde automatisch angestellt. Nach dem neuen Recht folgt mit der Ernennung zum Beamten auf Probe automatisch sofort die Anstellung, die Probezeit muss jedoch trotzdem noch absolviert werden. Die Vollendung des 27. Lebensjahres spielt für die Ernennung zum Beamten auf Lebenszeit keine Rolle mehr, da dieses Kriterium – ebenso wie das z. A. – ersatzlos abgeschafft wurde.

Beamter auf Lebenszeit

Beamter auf Lebenszeit ist ein Status, welcher einem Beamten auf Probe nach dem Ende der Probezeit verliehen wird (nicht mehr ab 27. Dies wurde neu im Beamtenstatusgesetz geregelt.). Die Eignung, Befähigung und fachliche Leistung wird in der Regel durch Beurteilung durch den Dienstvorgesetzten festgestellt (§ 40 BLV). Hat der Beamte vor Ende der Probezeit das 35. Lebensjahr vollendet, kann dieser Status in der Regel nicht verliehen werden. Dabei können Ausnahmen für Schwerbehinderte, bestimmte Laufbahnen (z. B. als Professor) oder Laufbahnen mit Bewerbermangel gemacht werden. Die jeweiligen Landesgesetze haben hier jedoch teilweise unterschiedliche Regelungen.




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