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Aktuelles zu ERGO, Beamtendarlehen und Beamtenbesoldung

Hier finden Sie aktuelle Neuigkeiten zur ERGO Versicherung, Beamtendarlehen, Beamtenkredit und Beamtenbesoldung.


ERGO Beamtenkredit: Umsetzung der Verbraucherkreditrichtlinie

Abgelegt unter: Beamtenkredit - Stichwort: , 20. Juni 2010

ERGO Beamtenkredit: Umsetzung der Verbraucherkreditrichtlinie

Die Hamburg-Mannheimer (ERGO) hat die neue Verbraucherkreditrichtlinie seit 11.06.2010 in die Angebotsberechnung integriert. Somit sind die gesetzlichen Rahmenbedingungen für den Beamtenkredit und das Beamtendarlehen auf das neue Gesetz optimiert.

Im Einzelnen bedeutet das für die Kunden der Hamburg-Mannheimer (ERGO), daß folgende Bedingungen berücksichtigt bzw. ggf. zusätzlich integriert wurden:

1. Vorvertragliche Informationsunterlage: Diese wird dem Kunden zum Kreditvertrag ausgehändigt und enthält die wichtigsten Eckdaten zum ERGO Beamtenkredit.

2. Widerrufsbelehrung: Diese wurde nach der neuen Verbraucherkreditrechtlinie, sowie zusätzlich nach der neuesten höchstrichterlichen Rechtssprechung optimiert.

3. Einbindung der Kosten für die Lebensversicherung in den Effektivzinssatz: Bei einem Beamtenkredit bzw. Beamtendarlehen ist die Kapital-Lebensversicherung zwingende Voraussetzung zur Absicherung und Rückzahlung.

4. Feste und stabile Zinsen während der gesamten Laufzeit (gebundener Sollzinssatz)

5. Überschußbeteiligung / Gewinnbeteiligung: Diese (nicht garantierten) Überschüsse werden an den Kunden ausgezahlt. Siehe hierzu auch Hamburg-Mannheimer Testberichte .

6. Tilgung des Darlehens wird durch die Einzahlungen in die Kapital-Lebensversicherung Hamburg-Mannheimer (ERGO) garantiert.

Interessantes zum Thema:
-> Die Umsetzung der Verbraucherkreditrichtlinie – ein Drama in 3 Akten (I)
-> Die Umsetzung der Verbraucherkreditrichtlinie – ein Drama in 3 Akten (II)
-> Zwischenspiel: Die Verbraucherkreditrichtlinie – und warum sie Lücken lässt


Nettodarlehensbetrag oder Gesamtkreditbetrag

Abgelegt unter: Allgemein - Stichwort: , , 12. Juni 2010

Nettodarlehensbetrag

Der Nettodarlehensbetrag ist der Höchstbetrag, auf den der Darlehensnehmer aufgrund des Darlehensvertrags Anspruch hat. Dabei handelt es sich um den Darlehensnennbetrag abzüglich der vom Darlehensgeber einbehaltenen Kosten (z. B. Bearbeitungsentgelt oder Disagio/Damnum). Der Nettodarlehensbetrag wird auch als Gesamtkreditbetrag bezeichnet.

Gesamtkreditbetrag

Der Gesamtkreditbetrag ist in der EU-Verbraucherkreditrichtlinie definiert als „die Obergrenze oder Summe aller Beträge, die aufgrund des Kreditvertrages zur Verfügung gestellt wird“. Der Gesamtkreditbetrag wird auch als Nettodarlehensbetrag bezeichnet.

siehe auch: Sollzinssatz | Verbraucherkreditrichtlinie und Preisangabenverordnung (PAngV) | Effektiver Jahreszins


Effektiver Jahreszins beim Beamtendarlehen

Effektiver Jahreszins beim Beamtendarlehen

Der effektive Jahreszins gibt als „Preis“ des Beamtendarlehens die Gesamtbelastung als jährlichen Prozentsatz des Nettodarlehensbetrages an und berücksichtigt neben dem Sollzinssatz alle anfallenden Kosten der erforderlichen Lebensversicherung (Abschlusskosten, Servicekosten, Ratenzuschlag). Er wird anhand der gesetzlichen Vorgaben in § 6 der Preisangabenverordnung (PAngV) ermittelt und hat das Ziel, unterschiedliche Darlehensangebote vergleichbar zu machen.

Beim Vergleich des effektives Jahreszinses bei Beamtendarlehen und Beamtenkrediten mit einen normalen Ratenkredit sollte der Verbraucher beachten, dass dieser Zins unter Berücksichtigung der nicht garantierten Gewinnbeteiligung aus der Lebensversicherung deutlich geringer ausfallen kann.

siehe auch: Sollzinssatz | Verbraucherkreditrichtlinie und Preisangabenverordnung (PAngV) beim Beamtendarlehen


Sollzinssatz beim Beamtendarlehen

Der Sollzinssatz beim Beamtendarlehen ist der vertraglich vereinbarte Zinssatz, der vom Darlehensnehmer als Gegenleistung für die Einräumung des Kapitalnutzungsrechts zu zahlen ist. Früher wurde der Sollzinssatz als Nominalzinssatz bezeichnet.

Bei der Vereinbarung des Sollzinssatzes sind verschiedene Gestaltungen möglich:

Gebundener Sollzinssatz: Für die gesamte Laufzeit des Vertrages oder für bestimmte Zeiträume wird ein feststehender Sollzinssatz vereinbart (Sollzinsbindung).

Veränderlicher Zinssatz: Der Sollzinssatz ist an einen bestimmten Referenzzinssatz gebunden. Änderungen dieses Referenzzinssatzes bewirken eine entsprechende Anpassung des Sollzinssatzes zu den im Darlehensvertrag vereinbarten Terminen.

Er unterscheidet sich vom effektiven Jahreszins, der die Gesamtbelastung des Darlehensnehmers ausdrückt.

Bei einem Beamtendarlehen ist der Sollzinssatz ein gebundener Sollzinssatz, dessen Höhe für die gesamte Vertragslaufzeit festgeschrieben / garantiert ist.

siehe auch: Verbraucherkreditrichtlinie und Preisangabenverordnung (PAngV) beim Beamtendarlehen | Effektiver Jahreszins


Einhaltung der Verbraucherkreditrichtlinie und Preisangabenverordnung (PAngV) beim Beamtendarlehen

Abgelegt unter: Allgemein - Stichwort: ,

Gesetz zur Umsetzung der Verbraucherkreditrichtlinie | gültig ab 11.06.2010

§ 6a Preisangabenverordnung (PAngV) – Werbung für Kreditverträge

(1) Wer gegenüber Letztverbrauchern für den Abschluss eines Kreditvertrags mit Zinssätzen oder sonstigen Zahlen, die die Kosten betreffen, wirbt, muss in klarer, verständlicher und auffallender Weise angeben:

den Sollzinssatz, den Nettodarlehensbetrag, den effektiven Jahreszins.

Beim Sollzinssatz ist anzugeben, ob dieser gebunden oder veränderlich oder kombiniert ist und welche sonstigen Kosten der Beworbene inm Falle eines Vertragabschlusses im Einzelnen zusätzlich zu entrichten hätte.

(2) Die Werbung muss zusätzlich die folgenden Angaben enthalten, sofern diese vom Werbenden zur Voraussetzung für den Abschluss des beworbenen Vertrags gemacht werden:

die Vertragslaufzeit,

bei Teilzahlungsgeschäften, die Sache oder Dienstleistung, den Barzahlungspreis sowie den Betrag der Anzahlung, gegebenenfalls den Gesamtbetrag und den Betrag der Teilzahlungen.

(3) Die in den Absätzen 1 und 2 genannten Angaben sind mit einem Beispiel zu versehen. Bei der Auswahl des Beispiels muss der Werbende von einem effektiven Jahreszins ausgehen, von dem er erwarten darf, dass er zumindest zwei Drittel der auf Grund der Werbung zustande gekommenen Verträge zu dem angegebenen oder einem niedrigeren effektiven Jahreszins abschließen wird.

(4) Verlangt der Werbende den Abschluss eines Versicherungsvertrags oder eines Vertrags über andere Zusatzleistungen und können die Kosten für diesen Vertrag nicht im Voraus bestimmt werden, ist auf die Verpflichtung zum Abschluss dieses Vertrags klar und verständlich an gestalterisch hervorgehobener Stelle zusammen mit dem effektiven Jahreszins hinzuweisen.




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